Die typischen Preise nach Anbieter, wovon sie abhängen und wann sich welcher Weg lohnt.
Jetzt Finanzplan erstellenDie Kosten hängen vor allem davon ab, wer den Plan erstellt und wie umfangreich er ist. Ein Berater rechnet nach Aufwand, ein Tool kostet einen festen Betrag. Die typischen Spannen im Überblick:
| Weg | Typische Kosten | Passt für |
|---|---|---|
| Gründungs- oder Unternehmensberater | 1.000 bis 5.000 € | Gründung, Fördermittel, Vorbereitung auf das Bankgespräch |
| Steuerberater | 1.500 bis 4.000 € | bestehende Mandanten, enge Verzahnung mit der Buchhaltung |
| Excel-Vorlage zum Kauf | 10 bis 260 € | schneller Start mit fester Struktur; Anpassung ans Geschäftsmodell und Formelpflege bleiben bei dir |
| Finanzplan-Tool (z. B. Planvik) | 149 € (Standard) | selbst erstellen, bankfähig, ohne Beraterhonorar |
| Komplett selbst in Excel | kein Honorar | wer viel Zeit hat und das Fehlerrisiko selbst trägt |
Die Werte sind typische Marktspannen, keine festen Preise. Ein reiner Finanzplan ohne laufendes Mandat liegt bei Beratern eher am oberen Rand. Bei Excel-Vorlagen gibt es auch kostenlose Basisversionen (etwa von IHKs und Gründerportalen); bezahlt wird meist für offene Formeln und eine integrierte Planung aus GuV, Liquidität und Bilanz.
Vier Faktoren erklären fast jede Preisdifferenz:
Planvik führt dich durch alle Eingaben und erzeugt daraus ein vollständiges, formelverlinktes Excel-Finanzmodell: Plan-GuV, Kapitalflussrechnung, Bilanz, Tilgungspläne und die Kennzahlen der Kreditprüfung. Für einen Bruchteil der Beraterkosten und in etwa 15 Minuten.
Jetzt Finanzplan erstellenEin Berater lohnt sich, wenn du echte inhaltliche Beratung brauchst: bei komplexen Vorhaben, unklaren Annahmen oder wenn jemand die Zahlen mitverantworten soll. Im Preis steckt dann auch die Einschätzung eines Fachmanns.
Ein Tool lohnt sich, wenn die Zahlen im Kopf oder in einer groben Tabelle bereits stehen und es vor allem um die saubere, bankfähige Aufbereitung geht. Genau dort verbrennen Berater die meiste Zeit, und genau das erledigt ein geführtes Tool in Minuten, jederzeit anpassbar.
Oft ja. Gründungs- und Beratungsleistungen werden je nach Bundesland und Programm bezuschusst, etwa über das BAFA-Programm zur Förderung unternehmerischen Know-hows oder Landesprogramme. Die Zuschüsse liegen häufig bei 50 bis 80 Prozent des Honorars, sind aber an Voraussetzungen und Antragsfristen gebunden. Ein Blick auf die Programme deines Bundeslands lohnt sich vor der Beauftragung.
Je nach Umfang meist zwischen 1.500 und 4.000 Euro. Steuerberater rechnen oft nach Zeitaufwand oder nach der Steuerberatervergütungsverordnung, ein reiner Finanzplan ohne laufendes Mandat liegt eher am oberen Rand.
Einfache Vorlagen kosten 10 bis 30 Euro, ausgebaute Planungstools mit verknüpfter GuV, Bilanz und Kapitalflussrechnung 80 bis 260 Euro; daneben gibt es kostenlose Basisvorlagen. Der Preis kauft die Struktur, nicht die Planung: Die Anpassung ans Geschäftsmodell und die Formelpflege bleiben bei dir.
Ja. Mit einer Vorlage in Excel oder einem geführten Tool lässt sich ein bankfähiger Finanzplan selbst erstellen. Entscheidend ist die richtige Struktur: Plan-GuV, Liquiditätsplan, Bilanz und die Kennzahlen der Kreditprüfung.
Teilweise. Gründungs- und Beratungsleistungen werden je nach Bundesland und Programm bezuschusst, etwa über das BAFA-Programm oder Landesprogramme, oft mit 50 bis 80 Prozent des Beraterhonorars.
Ein Berater braucht je nach Abstimmung Tage bis Wochen. Mit einem geführten Tool und vorhandenen Zahlen entsteht der Plan in etwa etwa 15 Minuten.
Plan-GuV, eine monatsgenaue Liquiditätsplanung, eine Planbilanz, die Tilgungspläne der Kredite und die Kennzahlen der Kreditprüfung wie DSCR und Eigenkapitalquote, dazu eine nachvollziehbare Annahmenübersicht.